Renata Jurkiewicz

 

Ursachen/gesellschaftliche Probleme

Jung Eberhard

Übergänge und deren Bewältigung

Die wichtigsten Probleme des Jugendalters in der Phase der Berufsorientierung sind oft unklare Neigungs- und Eignungsvorstellungen, Unkenntnisse über die Anforderungen der Berufsausbildung sowie Probleme des Ausbildungsplatzerwerbs. Die wiederum lösen Verunsicherungspotential aus.  Die meisten Jugendlichen sind nicht genügend auf den Übergang vorbereitet.

 
Zeichen der positiven Bewältigung der Herausforderung sind:

·       die Annahme von Identitätsaufgaben, im Sinne der Suche nach einer Entscheidung für eine berufliche/schulische Zielidentität

Ergebnis à

·       die Realisierung von Identitätsmerkmalen über einen ausbalancierten Identitätsfindungsprozess

·       erreichbare Ziele werden ermittelt, abgewogen und verwirklichend angestrebt

·       die berufliche Zielidentität wird über eine Fülle von Realisierungshandlungen wie: Informationen einholen, sich für einen Ausbildungsberuf entscheiden, sich bei verschiedenen Betrieben bewerben, das Auswahlverfahren bestehen, bis hin zur Aufnahme einer Berufsausbildung angestrebt

Zeichen für die negative Bewältigung:

·       das Ausweichverhalten

·       die Verdrängungen

·       das Entziehen der erforderlichen Aufgabe

 

Ergebnis à 

·       die Entstehung einer Sackgasse, denn die Probleme treten zeitlich versetzt und verstärken sich nach Umwegen

·       die Nichtannahme der vielfältigen Übergangsherausforderungen

·       ein fortdauernder Identitätskonflikt

JUNG, E. (2011): Bildungsziel Übergangsbewältigung: Begriff, kompetenztheoretische Einbettung, Vermittlung in der beruflichen Bildung. In: bwp@ Spezial 5 – Hochschultage Berufliche Bildung 2011, Fachtagung 15, hrsg. v. JUNG, E./ KENNER, M./ LAMBERTZ, H.-G., 1-16.

Online: http://www.bwpat.de/ht2011/ft15/jung_ft15-ht2011.pdf (03-12-2011)